Werkfeuerwehr Miele Gütersloh
Leiterin der Werkfeuerwehr Miele, Gütersloh
Jeanette Theilmeier
Carl-Miele-Str. 29
33332 Gütersloh
Telefon: 05241 – 8973331
Mobil: 0151 – 44034523
E-Mail: jeanette.theilmeier@miele.com
Die Angehörigen der Miele Werkfeuerwehr sind nebenberufliche Kräfte, die primär einer anderen Aufgabe in unserem zu schützenden Betrieb nachgehen, im Einsatzfall alarmiert und von ihrer Tätigkeit freigestellt werden. Die Hauptaufgabe der Werkfeuerwehr besteht überwiegend in der Sicherstellung des Brandschutzes in unserem Unternehmen. Wir müssen bezüglich Aufbaus, Ausbildung und Ausrüstung den Voraussetzungen sowohl unseres Werkes als auch der öffentlichen Feuerwehr entsprechen.
Seit Gründung einer Werkfeuerschutzgruppe 1938 bis zur Entwicklung unserer heute bekannten Werkfeuerwehr, engagieren sich Miele-Mitarbeitende für den Brandschutz im Unternehmen.
Es liegen nicht nur mehrere Jahrzehnte zwischen Gründung und der heutigen Zeit, sondern auch weitreichende Ereignisse, die uns geprägt haben.
Das reicht von Krieg und Zerstörung über den Wiederaufbau bis hin zu unserem heutigen Stand der modernsten Lösch- und Brandmeldetechnik.
Aktuell sind wir 4 Feuerwehrfrauen und 33 Feuerwehrmänner im aktiven Einsatzdienst.
Eine hoch komplexe Brand- und Gefahrenmeldeanlage für den gesamten Standort sowie alle Wasser- Schaum- und Gaslöschanlagen werden von der Werkfeuerwehr verantwortlich betrieben. Die Bereitstellung von Brandsicherheitswachen bei feuergefährlichen Arbeiten und bei Veranstaltungen ist ein wichtiger Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes.
Brandschutzunterweisungen für alle Mitarbeiter/innen gehören ebenso, wie die Brandschutzerziehung in unserer Kita, zu den ständigen Aufgaben der Werkfeuerwehr.
Darüber hinaus leisten wir überörtliche Hilfe, z.B. Unterstützung für die Feuerwehren bei Großbränden im Kreis Gütersloh auf Anforderung, oder auch im Katastrophenschutz wie z.B. Hochwasserlagen.
Neben den eigenen Übungen stehen die gemeinsame Grundausbildung und regelmäßige Gesamtübungen mit der Feuerwehr Gütersloh auf dem Dienstplan. Weiterführende Lehrgänge werden an der Feuerwehrschule des Kreises Gütersloh und am Institut der Feuerwehr NRW besucht.
Alle aktiven Kameraden/innen sind mit einem digitalen Funkmeldeempfänger ausgerüstet und werden zu allen Einsätzen von der Leitstelle des Kreises Gütersloh alarmiert. Die Leistungsfähigkeit der Werkfeuerwehr wird regelmäßig durch die Bezirksregierung in Detmold überprüft.
Im Jahr 2018 ist die Werkfeuerwehr in den kompletten Neubau ihrer Feuerwache eingezogen. Eine zeitgemäße Raumaufteilung erleichtert den Einsatz- und Ausbildungsdienst erheblich.
Der Fahrzeugpark wird laufend modernisiert und den aktuellen Anforderungen angepasst, folgende Fahrzeuge stehen heute im Einsatzdienst:
Einem Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF20-16 mit 2.000 Liter Wasser- und 300 Liter Schaumtank. Ein automatisches Schaum Zumischsystem ermöglicht die Verwendung besonders umweltschonender und trotzdem hoch wirksamer Schaummittel. Ein Wasser/Schaum Werfer auf dem Fahrzeugdach und ein Fog Nail Satz zur Brandbekämpfung in Hohlräumen ergänzen die feuerwehrtechnische DIN Beladung. Der Hilfeleistungssatz ist um je eine Schnellangriffseinrichtung für Hebekissen und Licht ergänzt worden. Rettungssäge, Kettensäge, Notfallpumpen und eine umfangreiche Werkzeugbestückung machen dieses Fahrzeug zu unserem Erstangriffsfahrzeug.
Einer Drehleiter DLK23-12. Sie erreicht eine Rettungshöhe von 30,5 Metern und verfügt über einen 3,50m langen, um 75 Grad abwinkelbaren Gelenkarm. Zusätzlich hat sie ein 1,20 Meter langes teleskopierbares Leiterteil, was den taktischen Einsatzwert gegenüber einer herkömmlichen Leiter wesentlich erhöht. Schwer zugängliche Stellen werden so sicher erreicht. Die geringe Bauhöhe von 3,17 Metern ermöglicht den Einsatz in den Produktionshallen und Innenhöfen im Werk.
Einem Löschgruppenfahrzeug LF10-Logistik mit 1.000 Liter Löschwassertank und der Normbeladung für eine Gruppe plus Stellplätzen für 6 Rollcontainer hinter einer Ladebordwand. Die Rollcontainer entsprechen den betrieblichen Erfordernissen, z.B. Container Schaumzumischung in Sprinkleranlagen, Ölschaden oder 250 KG Löschpulver.
Einem Einsatzleitwagen ELW1 mit Kommunikationstechnik im BOS Digital Sprechfunk zum Führen mehrerer Einsatzabschnitte und den kompletten Einsatzplänen für unser Werk. Ein zusätzlich verlasteter Rettungsstuhl und eine komplette Messtechnikausrüstung für verschiedenste CRBN Lagen schaffen weiteren Einsatzwert.
Zudem ein Kommandowagen KdoW1, dieser dient vorwiegend der Einsatzleitung zur Anfahrt sowie zur Erkundung von Einsatzstellen. In Tagesdienst wird das Fahrzeug für Dienstleistungen in unseren Außenlagern eingesetzt.
